Tagesausflug Bremen 9.9.2011

Tagesausflug des Männergesangvereins Leopoldshöhe
Bremen- eine sympathisch überschaubare Hansestadt mit großer traditionsreicher Geschichte.


Wenn die Bremer ihre Stadt auch augenzwinkernd "Dorf mit Straßenbahn" nennen und den historischen Markplatz als ihre "gute Stube" bezeichnen, dann erkennt man das so positive Verhältnis der Bürger zu ihrer Heimatstadt.

Gut ausgesucht war deshalb das Reiseziel des Festausschusses. Die Heidemann´s und Glauer´s hatten ein weiteres Mal mit großem Einsatz ein umfangreiches, interessantes Programm zusammengestellt.

Schon die erste Station hatte etwas überraschend Neues. Hatte der Festausschuss doch den altehrwürdigen Marmorsaal des ehemaligen, weltbekannten Unternehmens Kaffee Hag angemietet, um dort ein ausgiebiges und sehr delikates Frühstücksbüfett aufzubauen. Ergänzend sorgte die vor einigen Jahren in den Nebenräumen angesiedelte Rösterei Lloyd-Kaffee für eine umfangreiche Kaffee-Verkostung der berühmten "Bremer Mischung".

Das weitere Programm verlief nach Wahl. Der größere Anteil der Teilnehmer hatte sich für eine Hafenrundfahrt entschieden, die aber die Erwartungen nicht erfüllen konnte. Der Grund liegt einfach in der Tatsache, dass ein Großteil der alten umfangreichen Hafenbecken mangels Bedarf zugeschüttet wurde, da der Güterumschlag seit Jahren überwiegend im neuen Containerhafen in Bremerhaven erfolgt. Zudem wurde im Jahre 1996 die letzte große Schiffswerft in Bremen geschlossen.

Besser dran waren die Teilnehmer, die den Stadtrundgang gewählt hatten. Der Stadtführer hatte sich dafür entschieden,  die "gute Stube" Bremens vorrangig aus der zweiten Etage des Hauses der Bürgerschaft zu besichtigen. So war es nämlich möglich mit einem Rundumlauf in diesem Haus, einen umfassenden Überblick über eine der schönsten Renaissancefassaden Nordeuropas zu erhalten und konnte man sich die imponierende Kulisse der historischen Gebäude aus einem besonders nahen, interessanten Blickwinkel ansehen. Zudem wurde auch der Plenarsaal der Bürgerschaft, dem Sitz des Landtags, besichtigt und eine richtungweisende Sitzung über die Zukunft des MGV abgehalten.

Die Rückfahrt führte dann über Nienburg in das Superior Hotel "Weserschlösschen", wo ein derart umfangreiches Büfett aufgebaut war, dass einige der Teilnehmer nach dem Essen die Restaurantleitung befragten, ob die übrig gebliebenen Speisen wie üblich vernichtet würden. Die Bedienung musste das bestätigen und bot spontan die Mitnahme an und stellte entsprechendes Verpackungsmaterial zur Verfügung. Eine erfreuliche Maßnahme, die von den meisten Teilnehmern gern angenommen wurde und Schule machen sollte.

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